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Geschichte wird lebendig

In den reich verzierten historischen Räumen wurden früher Feste gefeiert und Bälle gegeben. An der Kamera: Geschäftsführer Arno Sonderfeld. (Foto: Freya Vogl)

Freuten sich über die gelungene Filmpremiere: (2. Reihe von links) Bürgermeister Christoph Brunner, die Protagonisten von der Kulturblosn Susanne Frank (Organisation, Regie, Magd), Manuel Heim (1. Vorstand und Hauptdarsteller als Freiherr von Pfetten), Gemeindearchivar Josef Haberl (Knecht) sowie (hintere Reihe von links) Günther Vogel (Freiherr von Pfetten), Martin Hutzler (Braubursche und Bediensteter), Leopold Lindner (Reiter) und die Geschäftsführer Johanna Lindner (Texte) und Arno Sonderfeld (Kamera, Ton, Schnitt) mit ihren Töchtern Martha und Josefa. Nicht auf dem Bild: Darsteller Gerhard Attenberger (Bediensteter). (Foto: Freya Vogl)

In der Hauptrolle als Freiherr von Pfetten: Manuel Heim, 1. Vorstand der Kulturblosn – als Schlossherr nimmt er die Zuschauer zu einem virtuellen Rundgang auf Schloss Mariakirchen und lässt den Geist der Vergangenheit aufleben. (Foto: Freya Vogl)

Mit einem kurzen Scan schnell zum Video: Bürgermeister Christoph Brunner enthüllt das Schild mit dem QR-Code im Schlossinnenhof. (Foto: Freya Vogl)

Schlossbräu und Kulturblosn Mariakirchen haben ein gemeinsames Filmprojekt umgesetzt

Mariakirchen. Filmpremiere auf Schloss Mariakirchen:  Die historische Tür zum Innenhof öffnet sich und heraus tritt Schlossherr Freiherr von Pfetten. Würdevoll gekleidet mit  langem, roten Mantel, weißem Rüschenhemd und den Hut in der Hand begrüßt er seine Besucher: „Herzlich willkommen auf Schloss Mariakirchen!“ Acht kurze Filme, jeweils ein paar Minuten lang, lassen ab sofort die Geschichte des Schlosses lebendig werden und laden die Betrachter ein zu einem informativen und kurzweiligen Spaziergang durch die historischen Räume des Wasserschlosses und seine Nebengebäude.

„Oft fragten Biergartenbesucher, Ausflügler, Radfahrer und Hotelgäste nach mehr Informationen zum Schloss“, erzählten Johanna Lindner und Arno Sonderfeld, Geschäftsführer des Schlossbräus. So sei die Idee entstanden, kurze Filme zu drehen, um den Gästen die Geschichte des Schlosses auf interessante und anschauliche Weise näherzubringen. QR-Codes auf Schildern, angebracht an markanten Stellen im Schloss und auf dem Gelände, sollen helfen, möglichst schnell zu den Videos auf You Tube zu kommen. Ein Rundgang lohnt sich also, denn es ist schon ein besonderes Erlebnis, selbst am geschichtsträchtigen Ort zu stehen und sich dabei von den Protagonisten in frühere Zeiten und die historischen Räume entführen zu lassen. Die Darsteller kommen aus dem Dorf. „Für die Umsetzung der Filme war sofort klar, auf die Kulturblosn zuzugehen“, berichtete Johanna Lindner. Die Mitglieder des Vereins, Kulturpreisträger 2020 und bekannt aus vielen kulturellen Veranstaltungen, waren von der Idee begeistert und das gemeinsame Projekt konnte starten. Vom Texten und Drehen der Filme bis zu Ton und Schnitt entstand alles in kompletter Eigenregie. Nun konnte in den historischen Räumlichkeiten Premiere gefeiert werden. Johanna Lindner und Arno Sonderfeld dankten den Protagonisten der Kulturblosn für ihren Einsatz und die vielen guten Gedanken. „Es hat Spaß gemacht mit euch!“, bestätigten die beiden Initiatoren und überreichten als Anerkennung eine großzügige Spende an den Verein. Der Dank ging auch an Josef Haberl, der sich als Gemeindearchivar bestens auskennt und das Projekt mit geschichtlichen Daten unterstützte.

Bürgermeister Christoph Brunner hob den wunderbaren Dreiklang heraus: Die Ideenwerkstatt der Familie Lindner-Sonderfeld, die entsprechenden Räumlichkeiten sowie einen aktiven Verein wie die Kulturblosn mit Profis, die die Ideen umsetzen konnten. „Das alles passt in Mariakirchen hervorragend zusammen“, bestätigte der Bürgermeister.

Schließlich hieß es Film ab. Mit dem Schlossherrn, alias Manuel Heim, wandern die Zuschauer durch die historischen Räume zur Schlosskapelle, steigen den Hauptturm hinauf bis zum Glockenturm und werfen einen Blick in die ehemalige Schlossküche und den dunklen Eiskeller. Der Bogen von früher zu heute wird gespannt von den alten Stallungen und Brauhaus zum heutigen Schlossbräu und vom einstigen Gartenhaus zum jetzigen Hoteleingang. Zu finden sind die Videos auch auf You Tube unter dem Stichwort „Schloss Mariakirchen“, der sechsminütige Hauptfilm trägt den Titel „Schloss Mariakirchen im Wandel der Zeit“.
(Quelle: RA 2.10.2021)