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Das zeitliche Ziel wird derzeit eingehalten

- Bauleiter Hermann Rieß (r.), Thomas Apfel vom Staatlichen Bauamt (2.v.l.) und Bürgermeister Sittinger (4.v.r.) freuen sich über die konstruktive Zusammenarbeit von Planern, Baufirmen und Freistaat. (Foto: Gabor)

Die Erdbewegungen erfolgen GPS-gesteuert. Sorge bereitet derzeit nur ein freigelegtes Breitbandkabel, das für Verzögerungen sorgen könnte. (Foto. Gabor)

Neubau des Rad- und Wirtschaftswegs sowie der Staatsstraße Richtung Malgersdorf

Arnstorf. (ag) Es war der langgehegte Wunsch der Bürger entlang des Kollbachtals, dass der Rad- und Wirtschaftsweg Arnstorf - Malgersdorf lückenlos zur Verfügung steht. Nach langen Grundstücksverhandlungen konnte in diesem Frühjahr das letzte Teilstück von Wabach bis Geiselsdorf in Angriff genommen werden.

„Wir sind den Grundstückseigentümern sehr dankbar, dass sie sich zum Verkauf entschlossen haben“, betonen Bürgermeister Alfons Sittinger und Josef Stadler vom Bauamt des Marktes übereinstimmend bei einem Vororttermin an der Baustelle. Nur dadurch sei es möglich gewesen, den Ausbau des Rad- und Wirtschaftsweges und der Staatsstraße umzusetzen. Es handelt sich dabei um ein Kooperationsprojekt von Markt und Staatlichem Bauamt, das nicht nur am Bau des Wirtschaftswegs beteiligt ist, sondern auch im selben Atemzug den Ausbau der unfallträchtigen Staatsstraße 2115 umsetzt.

Insgesamt hat der Geh- Wirtsschafts- und Radweg eine Länge von 830 Meter. Davon sind 430 Meter ein kompletter Neubau, 400 Meter verlaufen auf der ehemaligen Staatsstraße. In der kompletten Länge beträgt die Breite 3,50 Meter. Der Ausbau der Staatsstraße erfolgt auf 1 000 Metern, davon 670 Meter als bestandsnaher Neubau nördlich der bestehenden Trasse und 330 Meter Ausbau der vorhandenen Straße auf eine Breite von 6,50 Meter mit zusätzlicher Verstärkung der Asphaltschichten. Da der Unterbau Defizite aufwies, musste dieser verdichtet werden. „Erwähnenswert ist, dass resourcenschonend das Erdreich ertüchtigt wurde und Wiederverwendung findet“, erklärte Hermann Rieß vom Planungsbüro Aigner, der die Bauleitung hat.

Fahrbahninstandsetzung abgeschlossen

Bereits von einigen Wochen war die Fahrbahninstandsetzung des Streckenabschnitts von Geiselsdorf bis Ortseingang Arnstorf erfolgt. „Pünktlich vor dem Mittelalterfest konnte so eine Durchfahrt gewährleistet werden“, betont Max Streicher, der in einer Arbeitsgemeinschaft mit Erd- und Tiefbau Westenthanner das Bauprojekt durchführt.

Es habe sich so ergeben, dass diese Arbeit früher in Angriff genommen werden konnte. In dem Zusammenhang lobten Bürgermeister Sittinger und Thomas Apfel vom Staatlichen Bauamt die gute und kooperative Zusammenarbeit mit den Baufirmen. Es handle sich um verlässliche Partner.

Breitbandkabel könnte für Verzögerungen sorgen

Derzeit liegt das Bauprojekt im Zeitplan. Doch Hermann Rieß befürchtet, dass es nun zu Verzögerungen kommen könnte, da man bei den Bauarbeiten auf eine Breitbandkabelleitung gestoßen ist. Diese kann nur von der Telekom umgelegt werden, da ein hoher technischer Aufwand dahintersteckt. „Wir dürfen nicht riskieren, dass die Breitbandleitung, die Firmen und Haushalte in mehreren Kommunen versorgt, unterbrochen wird“, sagt dazu Rieß. Deshalb könne dies nur von der Telekom bewerkstelligt werden.

Ansonsten ist auf der Baustelle absoluter Hightech im Einsatz. Die Bagger und Baugeräte führen die Erdbewegungen GPS-gesteuert nach den exakten Plänen des Ingenieurbüros aus. Die Feldzufahrten vom Wirtschaftsweg beziehungsweise von der Staatsstraße werden im Zuge der Bauarbeiten mit jedem Eigentümer individuell festgelegt. „Die Zusammenarbeit mit den Anliegern ist wirklich vorbildlich, das ist nicht selbstverständlich“, merkt Thomas Apfel vom Staatlichen Bauamt an. Auch die Kooperation von Markt und Bauamt sei konstruktiv, was dem reibungslosen Ablauf zugutekommt.

Auch die denkmalrechtliche Genehmigung der Bauarbeiten durch das Amt für Denkmalschutz, sei nach der Kartierung schnell erfolgt, da keine Bodenfunde für Verzögerung sorgten.

Laut Planer soll der Bauabschnitt, der die Rad- und Staatsstraßen-Trasse vervollständigt, bis Ende Oktober fertiggestellt sein.

 

Daten und Fakten:

Die Gesamtkosten liegen 1 553 000 Euro, wobei der Markt Arnstorf mit 322 000 Euro belastet wird. Der Radweg wird durch das Sonderbaulastprogramm des Freistaats Bayern gefördert. Benötigt werden 6 400 Kubikmeter Frostschutzkies, 16 800 Kubikmeter Asphaltschichten für die Staatsstraße und 3 100 Kubikmeter für den Radweg, zudem sind 800 Meter Rohre und Sickerleitungen verbaut. Die Erdarbeiten bewegen sich in einer Größenordnung von 4 500 Kubikmeter.
(Quelle: LZ 07.08.2019)